Steingarten, JA oder NEIN?

13. Mai 2019

Kürzlich wurde in der Aargauer Zeitung über die Problematik der Stein- oder Schottergärten berichtet. Ein Thema, welches sehr interessant ist und die Meinungen spaltet. Wir als Gartenbaufirma erachten es als wichtig, diese Informationen mit Ihnen zu teilen und unseren Standpunkt darzulegen.

Im Anhang können Sie den Bericht der az Aargauer Zeitung vom 18. April 2019 nachlesen. Einer der wichtigsten Punkte, der ökologische Standpunkt, wurde gut erklärt. Es ist so, dass durch die „Steinwüsten“ die Lebensräume für die Pflanzen und Tiere reduziert werden. Deshalb ist es wichtig, dass auf eine gesunde Kombination mit Pflanzen und Steinbeet geachtet wird. Ein Steinbeet mit grossen Pflanzflächen wirkt lebendiger und die „Hitzespeicherung“ wird verringert. Ja, das Unkraut kommt nach ein paar Jahren trotzdem wieder. Vor allem wenn der Unterhalt des Steinbeetes vernachlässigt wird. Wenn zum Beispiel das Laub im Herbst nicht entfernt wird, kann sich dieses zersetzen und bildet so die Grundlage für das Keimen der Unkrautsamens. Die Vorstellung, ich will im Garten nichts mehr zu tun haben, ich lege Steinbeete an, entspricht nicht der Realität.

Heisst dies nun, gar keine Steinbeete mehr zu erstellen? Durch das Integrieren von Pflanzflächen in die Steinbeete und dem Verwenden von geeigneten Pflanzen wird die Fläche gegenüber einer reinen Steinfläche aufgewertet. So können sich Mensch und Tiere daran erfreuen. Natürlich ist für die Natur eine reine Bepflanzung interessanter. Wir erachten es als unsere Aufgabe, auch in der Gartengestaltung auf die Ökologie Rücksicht zu nehmen und ein Nebeneinander von eben dieser Ökologie und der Gartengestaltung verbunden mit den individuellen Kundenwünschen zu ermöglichen.

Versiegelung und Verarmung der Böden